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CAS Certificate of Advanced Studies

CAS Soziokultur

Veranstalter des Angebots
Kooperationspartner

Zürcher Hochschule der Künste ZHdK

Abschluss

Certificate of Advanced Studies Soziokultur (15 ECTS)

Kurzbeschreibung

Der interdisziplinär angelegte CAS Soziokultur lädt ein zum spannenden Experiment. Ein Gebiet am Zürcher Stadtrand ist zugleich Beobachtungsfeld und Bühne für vielschichtige Wahrnehmungen und facettenreiche Inszenierungen im öffentlichen Raum. Hier bietet sich die Chance, unbelastet von den Ansprüchen und Sachzwängen des Berufsalltags, auf noch zu erforschendem Terrain für die eigene soziokulturelle Praxis Neues auszuprobieren und unter kundiger Anleitung den kreativen Aktionsradius zu erweitern. Die doppelte - gestalterische und soziale - Sicht- und Handlungsweise spiegelt sich in der Kooperation der ZHAW mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Dozierende aus den Departementen Soziale Arbeit sowie Kulturanalysen und Vermittlung ermöglichen grenzüberschreitende Lernprozesse.

Angesprochen sind Fachpersonen aus Soziokultur und verwandten Tätigkeitsfeldern der Sozialen Arbeit sowie aus Gestaltung, Kunst und Pädagogik, die jenseits ihrer angestammten Einrichtungen - ob Jugendtreffs, Werkräume oder Spiel- und Pausenplätze - inspirierende Lernerfahrungen machen möchten.

Zielpublikum
  • Berufsleute mit Grundausbildung in sozialer oder sozialwissenschaftlicher Richtung und Arbeitsschwerpunkten in den Bereichen Soziokultur, Gemeinwesenarbeit, Diakonie, Jugend-, Alters- oder Migrationsarbeit, Schulsozialarbeit oder Hort

  • Berufsleute mit Grundausbildung in Vermittlung von Kunst und Design mit Arbeitsschwerpunkt in der soziokulturellen Animation und im Kulturbereich

  • Konzeptverantwortliche in der Verwaltung (Sozialdienste, Schule, Stadt- bzw. Ortsplanung) sowie in Kirchen, sozialen und kulturellen Organisationen, die sich mit Gemeinwesenentwicklung und Soziokultur befassen

  • Freiberuflich Tätige oder Mitarbeitende in Beratungsbüros, die sich mit Raumgestaltung, Architektur, Sozialplanung, Stadt-, Gemeinde- und Raumplanung oder Organisations- und Umweltberatung befassen

Ziele

Unterschiedliche Denk- und Handlungsansätze im gestalterischen und im sozialen Umfeld werden via Dozierende und Teilnehmende gegenseitig fruchtbar gemacht.

Die Teilnehmenden

  • sind in der Lage, räumliche, soziokulturelle und soziale Gegebenheiten in öffentlichen Räumen wahrzunehmen,

  • sind vertraut mit verschiedenen gestalterischen Ausdrucksweisen und Techniken und kennen kreative und experimentelle Formen sowie Methoden, um Wahrgenommenes visualisierend und beschreibend vor Ort zu vermitteln und zu inszenieren,

  • können kurzfristig einen Anlass dazu projektieren, gestalten und durchführen,

  • sind in der Lage, Betroffene an Wahrnehmungsprozessen zu beteiligen.

Inhalt

Der Unterricht findet in der Regel montags und dienstags von 9.00 bis 17.00 Uhr statt. Der Abschluss-Workshop ist auf die zweite Wochenhälfte gelegt, unregelmässige Arbeitszeiten bis in den Abend sind möglich. Die Projektgruppen organisieren ihre Arbeitszeiten selber.

Montag/Dienstag, 23./24. September, 30. September / 1. Oktober 2013
(32 Kontaktstunden)
Wahrnehmung und Raumverständnis
Die Auseinandersetzung mit dem Raum und den sich darin abspielenden Situationen bildet den Ausgangspunkt des Kurses. Wie wird er aus sozialer und ästhetischer Perspektive wahrgenommen? Welche unterschiedlichen Raumidentitäten, -konzepte oder -verhältnisse lassen sich ausmachen und reflektieren? Wie wird der Raum genutzt und welches Potenzial für punktuelle, flüchtige und doch nachhaltige Auftritte verbirgt sich in den vorgefundenen, langfristig festgelegten räumlichen Gegebenheiten? Mittels Fotografie und über mimetische Handlungen findet die Annäherung an konkrete Orte statt. Eigenes Erleben, Erkennen, Sichten und Ordnen sowie die Beteiligung Dritter an der Wahrnehmung schaffen neue Zugänge zur Situations- und Akteuranalyse sowie zum Verständnis sozialer Räume.
Dozierende: Ursina Fausch, Urs Frey, Hanspeter Hongler, Renate Lerch

Montag/Dienstag, 21./22. Oktober,
28./29. Oktober 2013
(32 Kontaktstunden)
Kreativität und Projektgestaltung
Im Wechselspiel von Kreativität und Planung findet Projektgestaltung statt. Welches sind die Quellen und Voraussetzungen der Kreativität? Wie lassen sich Projekte partizipativ und prozesshaft konzipieren und planen? Wie führen ästhetische Erfahrungen zur künstlerischen Entwicklung? Das kreative Feld als Modell und Beispiele aus der Praxis schaffen den Zugang zu den Antworten auf diese Fragen.
Dozierende: Urs Frey, Hanspeter Hongler, Markus Kissling, Renate Lerch

Dienstag, 19. November 2013, 11. März, 13. Mai 2014,
ein weiterer Coachingtag nach Bedarf
(32 Kontaktstunden)
Projekt-Coaching und Intervision
Unter fachlicher Leitung und Anleitung tauschen sich die Teilnehmenden in und unter den Gruppen zu den zu bearbeitenden Projekten aus. Die drei Coachingtage sind zwischen die thematischen Blöcke gelegt und dienen sowohl als Meilensteine in der Projektentwicklung als auch der Diskussion und Integration der erhaltenen Impulse. Weitere Beratungstermine im Wert eines vierten Tages werden nach Bedarf während des Lehrgangs vereinbart.
Dozierende: Urs Frey, Hanspeter Hongler, Renate Lerch

Montag/Dienstag, 6./7., 13./14. Januar 2014
(32 Kontaktstunden)
Szenisches Gestalten und Inszenierung
Die Bühne ist ein Ort, wo viele künstlerische Elemente ihren ästhetischen Ausdruck finden: im Auftritt des eigenen Körpers in Sprache, Theater, Tanz und Bewegung, aber auch in der visuellen Gestaltung von Objekten, Installationen und Kulissen oder im gezielten Einsatz von Licht und Klang. Intermodales Lernen oder das effektvolle Erzählen von Geschichten bieten methodische Zugänge für das Experimentieren mit diesen Elementen und für deren theatralische Inszenierung auf den Bühnen des öffentlichen Raums.
Dozierende: Dodó Deér, Renate Lerch

Montag/Dienstag, 24./25. März,
31. März / 1. April 2014
(32 Kontaktstunden)
Performance und Intervention
Performance als künstlerische Ausdrucksform ist auch methodisches Repertoire, aus dem sich Anleihen für die soziokulturelle Arbeit ergeben. Themen wie Exposition, Präsentation und der Umgang mit Provokation sind darin enthalten. In der Auseinandersetzung mit deren Geschichte verdeutlichen sich performative Konzepte und Techniken zur wirkungsvollen Intervention entlang spannungsgeladener Themenfelder. Konkrete Interventionen im öffentlichen Raum werden geübt, durchgeführt, beobachtet und auf Wirkung sowie Aktivierungspotenzial hin reflektiert.
Dozentinnen: Marina Belobrovaja, Renate Lerch

Donnerstag bis Samstag, 12. bis 14. Juni 2014
(24 Kontaktstunden)
Events inszenieren
Die in den Gruppen im Laufe des CAS erarbeiteten Projekte finden ihren Abschluss in eventartigen Installationen und Inszenierungen im Spannungsfeld von Komposition und Improvisation. Die drei Tage dienen diesen Aufführungen, den letzten Vorbereitungen und Proben sowie der Reflexion und dem gegenseitigen Feedback im Nachgang dazu.
Dozierende: Urs Frey, Hanspeter Hongler, Renate Lerch

Montag, 23. Juni 2014
(8 Kontaktstunden)
Evaluation
Am Schlusstag werden der kollektive und der individuelle Lernprozess reflektiert, Fragen des Transfers in den Berufsalltag diskutiert und der CAS als Ganzes evaluiert.
Dozierende: Urs Frey, Hanspeter Hongler, Renate Lerch

Methodik

Neben theoretischen Inputs aus den Wissensbereichen Gestaltung und Soziale Arbeit wird ein wichtiger Akzent auf die Aktion gesetzt. Hier liegt die Aufmerksamkeit im Spannungsfeld zwischen Wahrnehmung und Inszenierung. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit einem konkreten Ort und den Menschen, die sich dort bewegen. Der CAS bietet Raum für ästhetische Erfahrungen, macht Mut zum kreativen Experiment und lädt ein zu Interventionen im Massstab 1:1. In Gruppen werden Projektideen zu einem Event entwickelt und umgesetzt. Die Dokumentation des eigenen Lernprozesses und der Austausch anlässlich der Coaching- und Intervisionstage dienen der permanenten Reflexion des Erlebten und dessen Transfer in die berufliche Praxis.

Studienform

Der Präsenzunterricht wird durch E-Learning unterstützt. Die Teilnehmenden können über die Internet-Plattform ILIAS Unterlagen abrufen, Fragen stellen, Lerntests absolvieren sowie Praxisfälle präsentieren und diskutieren. Eine Einführung erfolgt zu Beginn des CAS.

Voraussetzung

Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Studium in Sozialer Arbeit oder einer verwandten Disziplin an einer Fachhochschule (bzw. deren Vorgängerinstitution) oder an einer Universität. Zudem ist eine zweijährige Berufserfahrung nach Abschluss der Ausbildung erforderlich. Personen, welche die formalen Voraussetzungen nicht erfüllen, können im Rahmen eines Äquivalenzverfahrens aufgenommen werden (Näheres dazu unter www.sozialearbeit.zhaw.ch/wb-zulassung).

Dauer

192 Kontaktstunden

Beginn

23.09.2013

Anmeldeschluss

23.08.2013

Kosten

CHF 6'600.--

Bemerkung zu den Kosten

(192 Kontaktstunden, inkl. Lehrgangsunterlagen, Prüfungsgebühren und E-Learning, exkl. Literatur)

Studienleitung

Urs Frey
lic. phil. I, Organisationsberater BSO, Studienleiter und Dozent ZHAW Soziale Arbeit,
Telefon 058 934 88 13
urs.frey(at)zhaw.ch

Renate Lerch
Telefon 043 446 33 33
renate.lerch(at)zhdk.ch

Hanspeter Hongler
lic. phil. I, Vizepräsident Verein Offene Jugendarbeit (OJA) Zürich, Dozent ZHAW Soziale Arbeit
hanspeter.hongler(at)zhaw.ch

Kontakt

Kursadministration und Auskunft
Administration Weiterbildung
Telefon 058 934 86 36
weiterbildung.sozialearbeit(at)zhaw.ch

Beratung
Urs Frey
Telefon 058 934 88 13
urs.frey(at)zhaw.ch

Durchführungsort

Die Kurse finden in den Räumlichkeiten des Departements Soziale Arbeit der ZHAW in Dübendorf , wenige Gehminuten vom S-Bahnhof Zürich-Stettbach entfernt, sowie an der ZHdK,Herostrasse 7 in Zürich-Altstetten statt

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Anmeldeinfos

Maximal 24 Personen

Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis spätestens am 23. August 2013 an. Anmeldeformulare können Sie telefonisch bei der Administration Weiterbildung anfordern oder auf dieser Seite herunterladen. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs fortlaufend geprüft. Sie erhalten in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen Bescheid, ob Sie aufgenommen werden können.

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Ehemalige berichten:
Manuela Stark

"Die Weiterbildung hat mich darin bestärkt, in der Sozialen Arbeit kreative Ansätze zu verfolgen." Mehr lesen ...