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Matthias Huber Zurbuchen

Matthias Huber ist Gesamtleiter des Zentrums für Beratung und Prävention Breitenstein in Andelfingen. Er absolvierte an der ZHAW im Departement Soziale Arbeit die beiden CAS Leiten in Nonprofit-Organisationen und Betriebswirtschaft in Nonprofit-Organisationen.
Matthias Huber, können Sie uns etwas über Ihren beruflichen Werdegang und Ihre jetzige Tätigkeit erzählen?
Ich habe an der Universität Zürich Psychologie studiert und beschäftigte mich bereits im Rahmen meiner Lizentiatsarbeit mit Jugendlichen und Fragen rund ums Jugendalter. Während meines Studiums war ich im Schlupfhuus tätig und danach in der offenen Jugendarbeit. Später habe ich in die Beratung gewechselt und in der Jugend- und Drogenberatung in Zug gearbeitet. In diesem Zusammenhang bin ich zur Prävention gekommen und habe dann nach Andelfingen in die Suchtprävention gewechselt, wo ich als Leiter des Fachbereichs Sucht tätig war. Die Führungsfragen und die Möglichkeiten, gemeinsam mit einem Team etwas aufzubauen, haben mich sehr begeistert, weshalb ich vor zwei Jahren die Gesamtleitungsstelle dieser Institution übernommen habe. Diese Chance bot sich mir nicht zuletzt dank dem CAS Betriebswirtschaft in Nonprofit-Organisationen, den ich absolviert hatte.
Sie haben an der ZHAW im Departement Soziale Arbeit die beiden CAS Leiten in Nonprofit-Organisationen und Betriebswirtschaft in Nonprofit-Organisationen abgeschlossen. Warum haben Sie diese Weiterbildungen gewählt?
Der Weiterbildungsbedarf war bei mir jeweils an die neuen beruflichen Herausforderungen gekoppelt. Mit der Übernahme des Fachbereichs Sucht war dieser Bedarf in erster Linie im betriebswirtschaftlichen Bereich zur Verwaltung meines Budgets, später als Gesamtleiter wollte ich mein Wissen auch in Führungsfragen vertiefen.
Was haben Sie durch die Lehrgänge erreicht und was haben Sie besonders geschätzt?
Ich habe vor allem geschätzt, dass die Lehrgänge sehr nahe an meiner beruflichen Praxis waren. Es gab immer wieder die Möglichkeit, Praxisfragen einzubringen und zu reflektieren. Die meisten Dozenten haben sich sehr stark auf die Studierenden ausgereichtet. Dadurch erlebte ich trotz der zusätzlichen Belastung durch die Weiterbildung in diesem Sinne auch eine Entlastung und Unterstützung bei beruflichen Aufgaben. Zudem habe ich den Austausch mit Studierenden ausserhalb meines eigenen institutionellen Kontexts geschätzt.
Boten Ihnen die Weiterbildungen auch in der Praxis einen Nutzen? Können Sie etwas über das Zusammenwirken von Weiterbildung und Umsetzung im täglichen beruflichen Handeln erzählen?
Die Weiterbildung hat mir in der Praxis ganz klar etwas gebracht: Sowohl durch die Reflexion während der Weiterbildung als auch durch die Abschlussarbeiten. Ich habe beide Male ein Thema gewählt, mit dem ich mich auch sonst befasst hätte. So konnte ich eine Arbeit, die ich ohnehin gemacht hätte, reflektierter und genauer erledigen.


