zur Navigation
zum Inhaltsbereich

Golda Eppstein

Golda Eppstein

Golda Eppstein ist freischaffende Theaterpädagogin, Erwachsenenbildnerin und Supervisorin/Coach in Ausbildung. Sie absolviert an der ZHAW Soziale Arbeit den MAS Supervision, Coaching und Mediation.

Frau Eppstein, was machen Sie beruflich?

Ich habe verschiedene berufliche Tätigkeiten. Den wichtigsten Part in meinem Leben spielt für mich das Theater. Momentan bin ich als Theaterpädagogin und in der Erwachsenenbildung in einem Qualifzierungsprogramm für Erwerbslose tätig.

Wie ist Ihr Berufsweg verlaufen? Wie sind Sie zu dieser Doppeltätigkeit gekommen?

Theaterberufe sind bekanntlich eher eine brotlose Angelegenheit. Nach mehreren Eigenproduktionen habe ich entdeckt, dass ich ein Flair fürs Vermitteln habe. Es folgte eine therapeutische Zusatzausbildung im Psychodrama. Dadurch habe ich immer häufiger mit Gruppen zusammengearbeitet. Trotzdem habe ich die theaterpädagogischen Tätigkeiten weiter ausgebaut. Beides liess sich gut verbinden und schuf einen Bogen zum Sozialen.

Sie besuchen an der ZHAW Soziale Arbeit den MAS Supervision, Coaching und Mediation. Weshalb haben Sie diese Weiterbildung gewählt?

Diese Weiterbildung ermöglicht mir, alle Tätigkeiten zusammenzubringen. Alles, was ich lernte, konnte ich mit meinen eigenen Erfahrungen anreichern. Dies kam mir sehr entgegen. Ich konnte meine Erfahrungen über ein Sur-Dossier-Verfahren anerkennen lassen und mit dem Masterabschluss den fehlenden Fachhochschulabschluss nachholen.

Bietet Ihnen dieser neue Perspektiven für die kommenden zehn oder zwanzig Jahre?

Ja, ich denke schon. Nun habe ich die Sicherheit, meinen Fähigkeiten zu vertrauen. Ausserdem traue ich es mir jetzt zu, mich selbständig zu machen, was vor dieser Weiterbildung noch nicht der Fall war. Ich denke, dass ich jetzt den nötigen Rucksack an Wissen mitbringe.

Was haben Sie – auch inhaltlich – besonders an diesem MAS geschätzt?

Besonders geschätzt habe ich die Praxisorientierung. Das Gelernte lässt sich sofort anwenden. Aber auch das Zusammenkommen mit anderen Berufsleuten aus verschiedenen Richtungen war inspirierend.