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Frowin Limacher

Frowin Limacher

Frowin Limacher ist in der Schulsozialarbeit der Schule Unterägeri tätig. Er absolvierte an der ZHAW im Departement Soziale Arbeit die beiden CAS Handlungskompetenz in der Kinder- und Jugendhilfe und Kinder- und Jugendhilfe: Fachliche Grundlagen und aktuelle Konzepte.


Frowin Limacher, können Sie uns etwas über Ihren beruflichen Werdegang und Ihre jetzige Tätigkeit erzählen?
Mein beruflicher Werdegang ist bis auf einen Wendepunkt eher unspektakulär. Begonnen habe ich mit einer Lehre als Werkzeugmacher, merkte aber schnell, dass das nicht mein Beruf fürs Leben ist. Nach einem abgebrochenen Maschinenbaustudium bin ich über ein Praktikum als Sozialpädagoge in die Soziale Arbeit eingestiegen. Nach sieben Jahren am Heilpädagogischen Zentrum und einer Ausbildung zum Sozialpädagogen stand die Familiengründung an, gefolgt von einem Wechsel in die Jugendpsychiatrie. Aus Gründen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie habe ich mit dem Schuleintritt meiner Kinder einen Wechsel in den ambulanten Bereich angestrebt und zu diesem Zweck eine passende Weiterbildung ins Auge gesucht.   

 

Sie haben an der ZHAW im Departement Soziale Arbeit die beiden CAS Handlungskompetenz in der Kinder- und Jugendhilfe und Kinder- und Jugendhilfe: Fachliche Grundlagen und aktuelle Konzepte abgeschlossen. Warum haben Sie sich für diese Weiterbildungen entschieden?
Während meiner Tätigkeit im ambulanten Bereich hatte ich vor allem die Schulsozialarbeit und die sozialpädagogische Familienbegleitung im Hinterkopf. Der CAS Handlungskompetenz in der Kinder- und Jugendhilfe deckt diese Bereiche ab. Den zweiten CAS habe ich absolviert, weil ich vom ersten sehr begeistert war und meine damalige Vorgesetzte mich zudem dazu ermuntert hatte – nicht zuletzt im Hinblick auf einen Master zu einem späteren Zeitpunkt.  

 

Was haben Sie mit den Weiterbildungen erreicht und was haben Sie besonders geschätzt?
Mein ursprüngliches Ziel war der Wechsel von der stationären in die ambulante Soziale Arbeit, was mir sicher gerade dank dieser Weiterbildungen gelungen ist. Zudem konnte ich meinen Horizont persönlich und fachlich erweitern.

 

Haben Ihnen die Weiterbildungen auch in der Praxis etwas gebracht? Können Sie uns etwas über das Zusammenwirken von Weiterbildung und Umsetzung im täglichen beruflichen Handeln erzählen?
Im Nachhinein betrachte ich es als Idealfall, dass ich während der Weiterbildung «Handlungskompetenz» in die Schulsozialarbeit wechseln und eine neue Stelle aufbauen konnte. Da die in der Weiterbildung vermittelten Instrumente und Methoden wunderbar zu meiner neuen Tätigkeit passten, konnte ich vieles 1:1 im Beruf umsetzen. Zudem konnte ich mein berufliches Handeln besser reflektieren, da viele Praxisbeispiele in der Weiterbildung analysiert wurden. Der Austausch mit Mitstudierenden, die bereits in diesem oder einem verwandten Gebiet tätig waren, war ebenfalls sehr bereichernd.