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Damian Meienhofer

Damian Meienhofer

Damian Meienhofer ist Leiter des Alterszentrums Gibeleich in Opfikon. Er hat an der ZHAW Soziale Arbeit die CAS Soziale Gerontologie, CAS Leiten in Nonprofit-Organisationen und CAS Organisationsentwicklung absolviert.  

Damian Meienhofer, Sie haben an der ZHAW Soziale Arbeit den CAS Soziale Gerontologie und den CAS Leiten in Nonprofit-Organisationen absolviert und sind gerade im CAS Organisationsentwicklung.

Weshalb haben Sie diese Weiterbildung gewählt? Ich habe deshalb mit dem CAS Soziale Gerontologie begonnen, weil ich gedacht habe, dank meiner Berufserfahrung einen leichteren Einstieg zu erhalten, wenn ich mit 47 eine neue Weiterbildung anfange. Beim CAS Leiten in Nonprofit-Organisationen stand für mich der Praxistransfer im Vordergrund. Nach diesen zwei CAS brauchte ich noch ein Modul für den Master-Abschluss. Zur Auswahl standen der CAS Organisationsentwicklung und der CAS Betriebswirtschaft in Nonprofit-Organisationen. Organisationsentwicklung habe ich deshalb gewählt, weil es mich persönlich interessiert.

Wollten Sie von Anfang einen Masterabschluss machen oder wollten Sie anfangen und dann schauen, wie es Ihnen an der ZHAW gefällt?

Ich wollte von Anfang an den Masterabschluss. Unklar war der Zeitraum, in dem ich dieses Vorhaben realisiere. Möglich sind ja maximal sechs Jahre. 

Sie arbeiten Vollzeit in einer Leitungsfunktion und haben diese CAS absolviert. Wie mussten Sie sich organisieren, damit es nicht zu einer Überbelastung führte?

Zu Beginn habe ich die zeitliche Belastung eines CAS völlig unterschätzt. Ich stieg sehr euphorisch in den CAS ein und musste lernen, zu delegieren und weniger zu kontrollieren. Das hat mir persönlich und den Mitarbeitenden gutgetan. Zeitlich sind die CAS bis Dezember sehr dicht gedrängt. Einerseits ist bei der Arbeit viel los, andererseits gibt es sehr viele Kurstage. Diese Zeit hat mich sehr gefordert. Während der Arbeitszeit musste ich vorausarbeiten und nach den Kurstagen wieder nacharbeiten, ähnlich wie bei Ferien.

Was zeichnet die ZHAW Soziale Arbeit aus?

Ganz klar der Praxisbezug. Das beginnt bei den Dozierenden, die in der Praxis verankert sind und meistens eine operative Tätigkeit ausüben. Auch der Kontakt zu anderen Studierenden war für mich wertvoll.

Haben diese Lehrgänge Ihre beruflichen Perspektiven verändert oder erweitert?

Ich finde, ich habe den Traumjob. Ich denke, dass es mit 50 nötig ist, sich weiterzubilden, da Jüngere nachkommen, die einen anderen Rucksack an Wissen mitbringen. Ich habe diese Weiterbildung nicht gemacht, um meine beruflichen Perspektiven zu erweitern, sondern ich wollte noch einen weiteren Abschluss haben, sozusagen als Marktsicherheit. Gerade der Praxisbezug der Weiterbildung hat mich wieder auf den neusten Stand des Wissens gebracht.

Weshalb ist die ZHAW Soziale Arbeit für Sie eine gute Ausbildungsstätte?

Positiv ist sicher, dass man sich nicht von Beginn weg für einen gesamten Masterlehrgang entscheiden muss. Ebenfalls positiv ist der Austausch mit Berufsleuten aus anderen Branchen.