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Geschichte

Das Departement Soziale Arbeit der ZHAW hat eine bewegte Vergangenheit. 1908 organisierten Mentona Moser und Maria Fierz den ersten „Kurs zur Einführung in weibliche Hilfstätigkeit für soziale Aufgaben“. Die sogenannten "Fürsorgekurse", die in den jungen Frauen das Verantwortungsgefühl gegenüber den Notleidenden wecken und sie zu freiwilliger Hilfe zu animieren wollten, wurden in den folgenden Jahren ausgebaut und ab 1920 unter dem Namen „Soziale Frauenschule Zürich“ geführt.

 

Ab 1946 studierten die ersten Männer an der Schule und ihr Name wurde 1949 geändert in „Schule für Soziale Arbeit Zürich“. Die 1980er und 1990er Jahre waren geprägt von den Entwicklungen im Hochschulbereich und den Bestrebungen, auch das Niveau der Sozialarbeitsausbildung anzuheben und stärker wissenschaftlich zu untermauern.

 

In der Folge wurde die „Soz“ 1999 als Fachhochschule anerkannt und in „Hochschule für Soziale Arbeit“ (HSSAZ) umbenannt. Gleichzeitig wurden verschiedene Studiengänge zu einer Generalistenausbildung in „Sozialer Arbeit“ verschmolzen.

 

Bald darauf erfolgte die Umstellung auf Bachelor/Master: Bereits im Wintersemester 2005/2006 starteten die ersten Studierenden ihren Bachelor in Sozialer Arbeit nach europäischem Standard. Im Herbst 2008 folgt der erste „Master of Science in Social Work“. Das Departement Soziale Arbeit verfügt zudem über ein breites Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten, die der Vertiefung und Aktualisierung der professionellen Kompetenzen dienen. Die Dozierenden leisten einen namhaften Beitrag zur sozialarbeitswissenschaftlichen Forschung und Theoriebildung. Sie gewährleisten damit die hohe Qualität der Lehre und stellen im Rahmen von Dienstleistungsprojekten das erarbeitete Wissen und Können der professionellen Praxis zur Verfügung.

 

Seit September 2007 gehört die HSSAZ als Departement Soziale Arbeit zur Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW).

 

Die Informationsplattform für das Sozialwesen, www.infostelle.ch, ging 2006 online.