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Zürich-Affoltern
Zusammenleben in Zürich-Affoltern

- Standort Sozial-Labor: Beim S-Bahnhof Zürich Affoltern, im Hintergrund die Siedlung Ruggächern
Gleich mehrere neue Grosssiedlungen prägen das Bild von Zürich-Affoltern. Weniger sichtbar sind die sozialen Folgen dieser Bautätigkeit. Die Bevölkerungszahl hat sich seit Ende 2006 um 2'331 auf 21’124 Bewohnerinnen und Bewohner erhöht und sie steigt weiter. Derart rasche Veränderungen stellen das Zusammenleben auf verschiedenen Ebenen auf die Probe.
Eine Plattform für Begegnungen
Das Departement Soziale Arbeit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) leistete im Rahmen ihres 100-Jahr- Jubiläums einen Beitrag an den Dialog über das Zusammenleben und die Gemeinwesenentwicklung in Zürich-Affoltern. Vom 3. bis 13. September 2008 diente die mobile Installation Sozial-Labor in Zürich-Affoltern als Plattform für Gespräche und Veranstaltungen.
Studierende lernten aus der Praxis
Das Sozial-Labor stand beim S-Bahnhof Zürich-Affoltern, am Schnittpunkt zwischen den neuen Wohnsiedlungen und dem schon länger bestehenden Quartierzentrum. Studierende sprachen Pendler und Pendlerinnen an und machten mit Installationen auf soziale Fragen aufmerksam. Studierendengruppen hatten zuvor das Leben und die Lebensbedingungen in Affoltern untersucht und präsentierten hier die Ergebnisse ihres Lernens in der Praxis.
«Ist Affoltern überall?»
Die Eröffnungsveranstaltung mit Apéro fand am 3. September 2008 um 17:45 Uhr statt. Auf poetische Art und Weise gingen die Wortakrobaten von «Bern ist überall» mit dem Thema «Zusammenleben» um.
Tischgespräche
Der Künstler Max Bottini, international bekannt durch seine grenzüberschreitenden Essaktionen, bat die Bevölkerung von Zürich-Affoltern am 13. September 2008 zu Tisch. Diese beteiligte sich als Gast oder Gastgeber an einer gemeinsamen Inszenierung und schuf dadurch ein eindrückliches Bild des Zusammenlebens.
Datum
3. bis 13. September 2008
Vor dem Bahnhof Zürich-Affoltern
Partnerorganisationen
Ideen für dieses Programm und einzelne Veranstaltungen sind in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Zürich-Affoltern entstanden.



