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Uster

Älterwerden im jungen Uster

Standort Sozial-Labor: Vor dem Stadthaus Uster
Standort Sozial-Labor: Vor dem Stadthaus Uster

Welches sind die Herausforderungen des Alter(n)s? Was braucht es, damit wir auf ein erfülltes drittes Lebensalter hoffen können? Diese Fragen sind für die Stadt Uster besonders interessant: Uster ist im Kantonsvergleich eine relativ «junge» Stadt mit vielen Kindern und verhältnismässig wenig älteren Menschen. Ein vorausschauender Blick ist hier deshalb besonders angezeigt.

Das Departement Soziale Arbeit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) ging im Rahmen seines 100-Jahr-Jubiläums diesen Fragen nach. Zusammen mit der Trägerkonferenz Alter der Stadt Uster wurde gezeigt, wie die dritte Lebensphase und soziale Beteiligung vereinbar sind. Das Leitthema wurde aus drei Blickwinkeln betrachtet:

Franken und Rappen – Dienstag, 30. September
Fachleute informierten und berateten interessierte Ustermerinnen und Ustermer in Fragen zu Sozialversicherung, Ergänzungsleistungen, Erbvorbezügen und Verwandtenunterstützung. Eine weitere Fragestellung des Sozial-Labors war, wie viel der Gesellschaft das Alter wert ist, oder kurz: «Wie teuer darf das Alter sein?».

Zwischen Erwerbsleben und Pensionierung – Mittwoch, 1. Oktober
Der zweite Tag drehte sich rund um das Thema Pensionierung. Studierende der Hochschule hatten während der Sommermonate Gespräche mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern geführt, die kurz vor der Pensionierung standen oder gerade pensioniert wurden. Die Ergebnisse wurden im Rahmen des Sozial-Labors erörtert und mit Arbeitgebenden aus der Region diskutiert. Zudem bestanden Möglichkeiten, sich über die Kursangebote von Pro Senectute zur Vorbereitung der Pensionierung zu informieren.

Voll dabei oder ganz am Rand? – Donnerstag, 2. Oktober
Das Alter bringt – früher oder später – auch Einschränkungen mit sich. Zusammen mit Spitex, Pro Senectute und anderen Anbietern zeigten wir, wie bereits einfache Hilfsmittel und gezielte Wohnanpassungen im Alltag «enthindernd» wirken können. Zudem ging es an diesem Tag um Fragen der sozialen Integration und Vernetzung. Fragen, die gerade auch nach der Pensionierung relevant sind. Pro Senectute, die reformierte und die katholische Kirche sowie das Seniorennetz Uster stellten ihre Angebote vor und bieteten leicht zugängliche Kontaktmöglichkeiten an. Ein runder Tisch zum Thema «Freiwilligenarbeit – Chancen und Risiken» schloss die Veranstaltungen ab.

Kulturprogramm
Parallel zu den Aktivitäten des Sozial-Labors fanden eine Fotoausstellung und ein Rahmenprogramm mit Filmen und Theater statt.

http://project.zhaw.ch/?id=4013

Datum

29. September bis 2. Oktober 2008
Stadthausplatz

 

Partnerorganisationen

Trägerkonferenz Alter und Stadt Uster

 

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