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Alle Module kurz beschrieben
Modul 1: Soziale Arbeit als Disziplin und Profession
Dieses einführende Modul legt die Basis für den Aufbau eines disziplinären Selbstverständnisses. Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklungsgeschichte der Sozialen Arbeit, dem Prozess der Herausbildung der Disziplin und Profession sowie auf wirklichkeits-, erkenntnis- und wissenschaftstheoretischen Grundlagen der Sozialen Arbeit.
Modul 2: Entwicklung und Sozialisation
Das Modul befasst sich mit Grundlagen der Psychologie sowie den Entwicklungs- und Sozialisationsprozessen von Menschen über die gesamte Lebensspanne. Die Studierenden vertiefen das vermittelte Wissen kontinuierlich mittels einer Fallbeschreibung und -analyse.
Modul 3: Grundlagen professionellen Handelns
Im Zentrum dieses Moduls steht die Frage: Was tue ich wie im professionellen Kontext? Das Modul führt in die Diagnostik Sozialer Arbeit ein. Es werden Lebenssituationen von Individuen, sozialen Systemen und deren Umwelten analysiert sowie Handlungsverfahren und Analysetechniken eingeübt. Die Studierenden lernen grundlegende Gesprächsführungsmodelle kennen und üben sie ein.
Modul 4: Einführung in wissenschaftliches Arbeiten
In diesem Modul werden die wissenschaftlichen Kompetenzen aufgebaut. Dazu gehören das Erkennen der Besonderheiten der wissenschaftlichen Vorgehensweise und die Auseinandersetzung mit ihnen, aber auch die Rezeption und Interpretation von und der Umgang mit wissenschaftlichen Texten, Daten und Forschungsergebnissen. Die Studierenden lernen die Regeln beim Schreiben wissenschaftlicher Texte kennen und wenden sie aktiv an.
Modul 5: Portfolio 1
Die Studierenden erarbeiten sich in der ersten Phase, gestützt durch die Studiengruppe, Orientierung über ihre persönliche Lernmotivation, ihre Kompetenzen und über die Angebote der Hochschule zur weiteren Kompetenzentwicklung. Im Orientierungsportfolio wird sichtbar, welche Entwicklungsschritte im Rahmen der Studienplanung gegangen werden sollen.
Modul 6: Rechtliche und ethische Grundlagen der Sozialen Arbeit
In diesem Modul werden die Grundlagen der Gebiete Ehe- und Familienrecht, Vormundschaftsrecht, Kindesrecht, Strafrecht, Sozialversicherungsrecht sowie Menschenrechte behandelt und, anhand von Fallbeispielen aus der Praxis, vertieft und angewendet. Des Weiteren werden die Begründung von Moral, die gesellschaftliche Funktion, der individuelle Erwerb und die individuelle Reflexion von Moralvorstellungen bearbeitet.
Modul 7: Gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen der Sozialen Arbeit
Das Modul gibt eine Übersicht über die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen innerhalb deren Soziale Arbeit stattfindet. Es geht dabei um grundlegende Begriffe der politischen Philosophie, um zentrale politisch-gesellschaftliche Handlungsfelder und Gesellschaftskonzeptionen sowie um ökonomisches und volkswirtschaftliches Grundlagenwissen. Zudem werden spezifische Merkmale des schweizerischen politischen Systems, insbesondere der Sozialpolitik, bearbeitet.
Modul 8: Sozialer Wandel, soziale Probleme, soziale Ungleichheit
Soziale Ungleichheit und soziale Probleme sind zentrale Themenbereiche der Sozialen Arbeit. Sie werden einerseits aus einer übergeordneten Perspektive betrachtet. Dazu werden Fakten und Erklärungsmodelle von sozialem Wandel und sozialer Ungleichheit im Zusammenhang mit Migration und Integration vorgestellt. Andererseits werden soziale Probleme (wie beispielsweise Armut und Sucht) thematisiert.
Modul 9: Organisationen im Sozialwesen
Im ersten der zwei Module des Schwerpunktes Sozialmanagement liegt der Fokus auf der Fähigkeit, Organisationen als solche zu erkennen und zu beschreiben. Es werden Grundkenntnisse zur Organisation als Betrieb sowie zu den Aufgaben und Themen von Management beziehungsweise Sozialmanagement vermittelt. Dazu werden Erkenntnisse aus den Bereichen Soziale Arbeit, Management/Sozialmanagement, Organisationslehre und Betriebswirtschaft beigezogen.
Modul 10: Fallwerkstatt
In der Sozialen Arbeit stellen Fallsituationen – in Form von komplexen sozialen Problemen und Fragestellungen– den Ausgangspunkt für professionelles Handeln dar. Nach einer Einführung in verschiedene Methoden der Sozialen Arbeit betätigen sich die Studierenden in verschiedenen Fallwerkstätten. Hier werden auf der Grundlage von Falldarstellungen – Lebenssituationen von Individuen beziehungsweise von sozialen Systemen und deren Umwelten – systematische Problemlösungsprozesse eingeübt. Parallel dazu entwickeln die Studierenden ein Kultur-Projekt und präsentieren dieses in der Hochschulöffentlichkeit.
Modul 11: Portfolio 2
Die vielfältigen Lernergebnisse des Studiums werden im E-Portfolio kontinuierlich gesammelt und unter ausgewählten Gesichtspunkten reflektiert. Die Portfolioarbeit geschieht im Sinne eines Reflexionsportfolios.
Folgende Themen werden u.a. im Modul verfolgt:
- Reflexion des im Studium erworbenen Wissens
- Lebens- und berufsbiografische Reflexion
- Wissensmanagement: Recherchieren in Bibliothekskatalogen und Datenbanken
- Dokumentation des persönlichen Lernwegs
Module 12 und 13: Praxismodule 1 und 2
Beinahe ein Drittel des Studiums findet in der Praxis statt. Hier stehen die Theorie-Praxis-Integration sowie die Entwicklung und Förderung von Handlungskompetenzen im Zentrum. Die Praxisausbildung wird sowohl von Seiten der Praxisorganisationen als auch der ZHAW begleitet und qualifiziert. Im Rahmen der parallel stattfindenden Supervision bearbeiten, reflektieren und diskutieren die Studierenden Fragen aus ihrem Praxisalltag.
Modul 14: Bildung und Erziehung
In diesem Modul setzen sich die Studierenden mit aktuellen und für die Soziale Arbeit relevanten Themenstellungen und Kontroversen zu Erziehungs- und Bildungsfragen auseinander und lernen wichtige institutionalisierte Angebote mit deren Auftrags- und Aufgabenbereichen kennen. Ein besonderes Gewicht wird auf den Frühbereich gelegt.
Modul 15: Theorien der Sozialen Arbeit
Das Modul knüpft an das Modul «Soziale Arbeit als Disziplin und Profession» an und schafft Grundlagen für eine vertiefte Auseinandersetzung mit Theorien Sozialer Arbeit. Auf der Basis eines Analyserasters werden ausgewählte Theorieansätze differenziert beschrieben und mittels der Erarbeitung wirklichkeits- und wissenschaftstheoretischer sowie praxeologischer Schwerpunkte miteinander verglichen.
Modul 16: Forschungsmethoden
Das Modul «Forschungsmethoden» baut auf dem Modul «Einführung in wissenschaftliches Arbeiten» auf. Es werden methodische Aspekte von für die Soziale Arbeit relevanten Studien vertieft. Anhand aktueller Forschungsprojekte sowie verschiedener Arten von Befragungen lernen die Studierenden unterschiedliche Möglichkeiten des Forschungszugangs, der Datenerhebung sowie der Datenanalyse kennen. Zudem findet eine Einarbeitung in ein EDV-Programm für die Datenanalyse und -aufbereitung statt.
Modul 17: Betrieb und Gestaltung von Organisationen
Im zweiten Modul des Bereichs Sozialmanagement liegt der Fokus auf der Fähigkeit, organisatorische Prozesse zu verstehen, mitzutragen und in Ansätzen mitzugestalten. Es wird Wissen zu folgenden Kernthemen vermittelt: Führung und Veränderung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Qualität und Wirkung sowie Accounting und Controlling.
Modul 18: Portfolio 3
Über Sammeln, Reflektieren und Auswählen von Dokumenten und Artefakten arbeiten die Studierenden an ihren individuellen Lern- und Studienzielen und schärfen ihr Profil mit Blick auf Studienmotivation, individuelles Studienprofil und Entwicklung beruflicher Perspektiven. Im Rahmen von Seminaren erhalten die Studierenden Gelegenheit, Kompetenzen professionellen Auftretens zu vertiefen und mit Methoden der Projektplanung zu arbeiten.
Modul 19: Portfolio 4
Die vierte Phase der Portfolioarbeit dient der Erstellung eines Präsentationsportfolios gegen Ende des Studiums. Im Präsentationsportfolio werden die gewonnenen Kompetenzen sichtbar.
Modul 20: Bachelorarbeit
Die Bachelorarbeit dient der wissenschaftlichen Reflexion der Praxis Sozialer Arbeit. Es wird eine selbstgewählte, für die Soziale Arbeit relevante Fragestellung theoretisch und/oder empirisch oder in Form einer Projektarbeit schriftlich bearbeitet. Mit dieser Arbeit erbringen die Studierenden zum Abschluss des Studiums den Nachweis, dass sie in der Lage sind, eine Thematik eigenständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und theoriegestützte Schlussfolgerungen für die Praxis der Sozialen Arbeit zu formulieren.
Module 21–28: Wahlpflichtmodule Vertiefung 1 und 2
Die beiden Vertiefungen können aus acht Themenfeldern gewählt werden:
- Kinder- und Jugendhilfe
- Dissozialität, Delinquenz und Kriminalität – Soziale Arbeit im Straf- und Massnahmenvollzug
- Existenzsicherung, berufliche und soziale Integration
- Gesundheit und Krankheit
- Schule und Soziale Arbeit
- Soziale Arbeit mit Menschen mit Behinderung
- Migration, Integration, Diversity Management
- Soziokultur und Gemeinwesenarbeit
Module 29–73: Wahlpflichtmodule Seminare 1–7
Die sieben Seminare können vom dritten bis sechsten Semester aus über 40 möglichen Seminaren ausgesucht werden:
Modul 29: Soziale Arbeit mit Gruppen
Modul 30: Krisenintervention
Modul 31: Familienberatung als Methode der Sozialen Arbeit
Modul 32: Erlebnisorientierte Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Modul 33: Konfliktbewältigung (Mediation)
Modul 34: Gesprächsführung im interkulturellen Kontext
Modul 35: Methoden in der Sozialen Arbeit: Analyse und Integration
Modul 36: Forschung in der Sozialen Arbeit
Modul 37: Sexualität – Sexualpädagogik
Modul 38: Soziale Arbeit und Sozialer Wandel in einer globalisierten Welt
Modul 39: Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Rechtsextremismus
Modul 40: Genderkompetenz in der Sozialen Arbeit
Modul 41: Sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen
Modul 42: Umgang mit Unveränderbarem; Leiden, Sterben, Tod
Modul 43: Sozialpolitik im europäischen Ländervergleich
Modul 44: Migration, Gesundheit und Alter
Modul 45: Ältere Menschen: Eine Zielgruppe mit Zukunft
Modul 46: Strategie und Marketing in der Sozialen Arbeit
Modul 47: Umgang mit Aggression und Gewalt
Modul 48: Abweichendes Verhalten, Dissozialität, Kriminalität
Modul 49: Prävention und Gesundheitsförderung
Modul 50: Soziale Arbeit und Pflichtklientschaft
Modul 51: Jugendkulturen, offene Jugendarbeit
Modul 52: Erwerbslosigkeit – Jugendarbeitslosigkeit
Modul 53: Migration und Integration
Modul 54: Freizeitgestaltung als Bildungsauftrag am Beispiel von Tagesschulen
Modul 55: Soziale Arbeit in Romanen und Erzählungen
Modul 56: Beratung online und telefonisch
Modul 57: Schreibwerkstatt
Modul 58: Selbstmanagement mit dem Zürcher Ressourcenmodell
Modul 59: Umgang mit neuen Medien im Jugendalter
Modul 60: Events gestalten und umsetzen
Modul 61: Soziale Arbeit mit Menschen mit Behinderung
Modul 62: Case Management, Fallarbeit und Soziale Diagnosen
Modul 63: Psychoanalytische Pädagogik und Fallverstehen in der Sozialen Arbeit
Modul 64: Causes of Poverty and Perspectives of Socio-Economic Development in Kenya
Modul 65: Angewandte Forschung 1
Modul 66. Angewandte Forschung 2
Modul 67: Social Days in Brussels
Modul 68: International Social Work - Exchange with Hanze University Groningen (@home)
Modul 69: International Social Work - Exchange with Hanze University Groningen (Outgoing)
Modul 70: Essen: Lust und Frust im ganz normalen Alltag sozialer Arbeit
Modul 71: Methode der Kampagnenführung
Modul 72: Sozialversicherung in der Praxis
Modul 73: NGO perspectives in social work, child rights and international cooperation
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Detaillierte Modulbeschreibungen finden Sie im Modulverzeichnis:


